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Besuch im Altersheim Caritas Socialis

Am 16.5. 2011 besuchten wir Bewohner des Alten- und Pflegeheims der Caritas Socialis, um mit ihnen ein Interview zum Thema Glück zu machen. Die Heimleiterin, Frau Schwarzmann Barbara begrüßte uns freundlich und führte jeweils zwei SchülerInnen ins Zimmer eines Klienten. „Was hat sie im Leben glücklich gemacht, worauf sind sie stolz, was hat ihnen geholfen, was bedeutet für sie Glück in der jetzigen Situation? ...“ Diese Fragen waren Inhalt des Gesprächs.

Auch Frau Schwarzmann erzählte, was für sie Glück bedeutet: dass sie schon mit 4 Jahren wusste, einmal den Beruf der Krankenschwester ausüben zu wollen und auch die Gelegenheit bekam, dies umzusetzen. Obwohl sie viel zu organisieren und zu managen hat, spürt sie vor allem in den Augenblicken des Gesprächs mit den alten Menschen, wie wichtig ihr diese Zeit des Zusammenseins ist. Teilhaben zu dürfen am Leben dieser Menschen macht sie dankbar und demütig. Beim Erzählen spürte ich ihre Begeisterung und die Freude, mit der sie ihren Job macht. Es war auch für mich eine bereichernde und erfüllende Begegnung.

Interview:

Zuerst sprachen wir mit Maria Duchkowits, einer Bewohnerin des Heims und ehemaligen Verkäuferin. Unser Gespräch war sehr kurz. Sie erzählte uns, dass es ihr im Heim sehr gut gefiele, weil die Betreuer nett wären. Als Rat an die jüngere Generation gab sie uns mit, dass man mit sich selbst zufrieden sein muss, um glücklich zu sein.
Eine Betreuerin teilte uns außerdem mit, dass Frau Duchkowits seit 2008 im Heim wäre und oft von ihrer Familie besucht werde - sie pflege eine enge Beziehung zu ihrem Mann und ihren Kindern.
Weiters sprachen wir mit der Pflegerin Julia Fekete, die sich seit 29 Jahren in diesem Beruf betätigt. Auf die Frage, was sie glücklich macht, antwortete sie uns, wenn ihre Kinder Erfolg in Schule hätten und es ihrer Familie gut ginge, wäre sie zufrieden. Außerdem wären ihr ein gutes Verhältnis zu ihren Mitarbeitern und das Wohlergehen der Heimbewohner wichtig.
Erfüllung finden würde sie außerdem noch in der Natur, vor allem beim Bergsteigen.
Im Rückblick auf ihr Leben, sagte sie uns, dass sie nichts ändern würde, denn ihr jetziger Beruf sei genau das Richtige für sie.
Ihr Ratschlag an uns war, keine Angst vor Neuem zu haben, viel auszuprobieren und Mut zu haben, unsere Träume zu erfüllen.
Der Heimbesuch war für uns eine sehr positive und neue Erfahrung. Die beiden Frauen, mit denen wir gesprochen haben, waren offen und herzlich und wir freuen uns, sie kennengelernt zu haben.

(Maria Angleitner, 2011)

 

 

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