Adventkranzweihe
Am 29.11.2007 versammelten sich viele SchülerInnen von der
1. bis zur 8. Klasse im Mehrzweckraum zur Adventkranzweihe.

P. Petrus segnete die Klassenadventkränze. Folgende Texte
sollten zum Engagement für andere in der Adventzeit (und
darüber hinaus) ermuntern:
Das Wort des Herrn erging an mich: Noch ehe ich dich im Mutterleib
formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß
hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die
Völker habe ich dich bestimmt. Da sagte ich: Ach, mein Gott
und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.
Aber der Herr erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung.
Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich
dir auftrage, das sollst du verkünden. Fürchte dich
nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir um dich zu retten
Spruch des Herrn. (Jer 1,4-8)
Was kann ich denn in der Welt verändern?
Ich bin doch so machtlos. Hat denn meine einzelne Stimme überhaupt
Gewicht?
In einer Fabel wird erzählt:
Sag mir, was wiegt eine Schneeflocke?, fragte die
Tannenmeise die Wildtaube. Nicht mehr als nichts,
gab sie zur Antwort. Dann muss ich dir eine wunderbare Geschichte
erzählen, sagte die Meise. Ich saß auf
dem Ast einer Ficht, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing;
nicht etwa ein heftig im Sturmgebraus; nein, wie im Traum, lautlos
und ohne Schwere. Da nichts Besseres zu tun war, zählte ich
die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes
fielen und darauf hängen blieben. Genau dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertdreiundfünfzig
waren es. Als die dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertvierundfünfzigste
Flocke niederfiel nicht mehr als nichts brach der
Ast ab.
Damit flog die Meise davon. Die Taube, seit Noahs Zeiten eine
Spezialistin in dieser Frage, sagte nach kurzem Nachdenken zu
sich: Vielleicht fehlt nur eines einzelnen Menschen Stimme,
um die Welt zu verändern!!!


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