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Sonnenflecken
Die
Wissenschafter des Sonnenobservatoriums Kanzelhöhe
haben Ende Mai einen drastischen Anstieg der Sonnenaktivität
verzeichnet - und das Auftauchen einer ungewöhnlich
großen Gruppe von Sonnenflecken. Sonnenflecken
sind durch magnetische Störungen verursachte
kühlere Stellen auf der Sonnenoberfläche,
die sich durch den Filter betrachtet als schwarze
Punkte zeigen. In ihrem Zentrum haben sie etwa
4000°C, eine Temperatur, bei der Materie weißglühend
ist.
Solche
Sonnenflecken sind meist von Flares begleitet,
verhältnismäßig kleine Eruptionen
von der Kraft mehrerer tausend Atombomben.
Die
Sonnenaktivität folgt einem elf-Jahres-Zyklus,
an dessen Tiefpunkt wochenlang keine Sonnenflecken
zu beobachten sind. Bei besonders starkem Auftreten
können sie sogar Einfluss auf die Erdtemperatur
nehmen. Vermutlich wurde die letzte kleine Eiszeit
durch eine sehr große Gruppe von Sonnenflecken
verursacht.
Von Nina Oberleitner,
Benjamin Merhaut, Benedikt Kasses
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