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Sensationelle
Form der Salzburgerin in Rom!
Rom
wird für Wiesner zur "goldenen Stadt"
Das
Tennisstadion von Rom, genannt „Foro Italico“,
ist und bleibt ein guter Boden für Judith
Wiesner.
Im
Vorjahr schaffte sie dort mit dem Einzug ins Viertelfinale
erstmals den Sprung unter die "Top 100"
der Weltrangliste, heuer steht sie sogar im Semifinale!
Gestern
schlug sie die Italienerin Sandra Ceccini 6:3,
6:3, heute trifft sie auf die Argentinierin Gabriela
Sabatini.
ROM.
Sie rannte, dass sich die Haut von den Fußsohlen
löste. Sie verbiss sich den Schmerz, um schließlich
Freudentränen zu weinen.
24
Stunden nach ihrem Sieg über Claudia Khode-Kilsch
präsentierte sich Judith Wiesner auch im
Match gegen Ceccini, Nummer 15 der Weltrangliste,
als Nummer sechs gesetzt, in absoluter Superform.
Sie gewann den ersten Satz in 48 Minuten, machte
kaum Eigenfehler, verwertete gleich den ersten
Matchball. Die einzig kritische Phase: Im zweiten
Satz führte sie 2:0, hatte drei Bälle
auf 3:0, dann aber machte Ceccini drei Games in
Serie, die Salzburgerin schlug jedoch prompt zurück
und gewann (bei 30 Grad im Schatten) neuerlich
6:3.
Endstation
aber für Thomas Muster beim 670.000-Dollar
Tunier von Forest Hills. Der Steirer verlor in
der 3. Runde gegen die Nummer eins, Stefan Edberg,
4:6, 3:6. "Die Bälle waren durch ständigen
Nieselregen zu schwer, ich konnte mein Grundlinienspiel
nicht durchhalten", klagte Thomas Muster.
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Samstag/Sonntag/Montag, 21./22./23. Mai
Zwei
Österreicherinnen kommen ins Semifinale.
Wiesner besiegt die Argentinierin Bettina Fulco
in Strassburg und Barbara Paulus besiegte Iva
Buderova in Genf.
Als
nächstes tritt Wiesner gegen Chris Evert
in Paris an.
Von Karoline
Stacher

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