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Kino
: Was es heute ist und was es damals war
1892
erfindet Max Skladanowsky das erste Filmaufnahmegerät,
den "Kurbelkasten eins", diese Erfindung
zusammen mit dem von Marey 1888 erfundenen Projektor,
sind unter anderem ausschlaggebende Erfindungen
für das Kino damals und was wir heute darunter
verstehen.
1893/94
gründet Edison die "Kinetoscope Company"
und errichtet für die zu erstellenden Filmstreifen
ein Studio aus Glas. Der erste Film, den er dreht,
zeigt Laborleiter Fred Ott beim Niesen und heißt
folglich: "Fred Ott`s Sneeze". Der Streifen
dauerte nur wenige Sekunden.
Rund
zwei Jahre später am 1. November 1895 führen
der Fotooptiker Max Skladanowsky und sein Bruder
in Berlin ihre Projektions - Maschine "Bioscop
- lebende Fotografien" vor einem zahlenden
Publikum auf. Das Programm bestand aus 8 Szenen
und dauerte schon 15 Minuten.
Genau
100 Jahre nach der Erfindung Mareys gibt es alleine
in Wien 45 Kinos. Die Filme tragen nicht mehr
Titel wie "Fred Otto's Sneeze"; sondern
"Stirb langsam", "Dirty Dancing"
und "Ein Fisch namens Wanda" allesamt
aufwändig produzierte Großproduktionen
mit dem einzigen Hintergrund, das Publikum zu
unterhalten und möglichst viel Geld einzuspielen.
Kino ist kein besonderes Ereignis mehr sondern
Teil des täglichen Lebens. Im Jahr 1988 ist
nicht mehr wichtig, dass man etwas sieht sondern
das, was man sieht. Ob ein Film vom Publikum gut
angenommen wird, hängt vor allem von der
Geschichte und den Schauspielern ab.
In
den 80er Jahren beginnt man Fortsetzungen drehte.
So auch bei "Stirb langsam" von dem
es mittlerweile 4 Teile gibt. Oder "Crocodile
Dundee 2" und "Rambo 3" die in
diesem Jahr erschienen.
Auch
wenn das Erscheinen der Filme mittlerweile 17
Jahre her ist, sind viele von ihnen noch immer
sehr aktuell, berühren uns, lassen uns mit
Helden mitfiebern oder laden zu Schwärmereien
ein.
Von Esther Baluch,
Raluca Mitoi und Angela Sirch
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