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Mai 1988 - Kultur

Musikalische Ergüsse an der schönen, blauen Donau


Vom 27. Mai bis zum 29. Mai 1988 fand das allseits beliebte Donauinselfest statt.

Beim Festival traten einige damals sehr bekannte Gruppen auf. Zum Beispiel José Feliciano mit Band, der im Jahr 1987 seinen Song "The Sound of Vienna" veröffentlicht hatte. Weiters war Austro-Pop Star Georg Danzer zu sehen, der heute meistens mit Austria 3 auftritt, und die Wiener Jazz-Formation Hypersax. Die Sizilianerin Etta Scollo, die mit der italienischen Version des Beatles-Song "Oh, Darling" auf Platz 1 der österreichischen Hitparade war, unterhielt am zweiten Tag die Menge. Den dritten Tag beherrschte die deutsche Soft-Rock Band "Pur", die in diesem Jahr eine CD mit dem Namen ihrer Band herausbrachte. Als letzter Musiker trat der österreichische Sänger Wilfried auf, der mit seinem Lied "Ziwui, Ziwui" bekannt wurde.

Auch für die allgemeine Sicherheit wurde ausreichend gesorgt. Wie jedes Jahr, bemühten sich rund 200 Uniformierte und einige Zivilpolizisten um die Sicherheit von Jazz Gitti, Wilfried und Co. Und für die ganz großen Katastrophen standen auch zwei Hubschrauberlandeplätze bereit.

Alkoholliebhaber, Kreislaufschwache und sehr treue Fans hatten nichts zu befürchten, denn die 7 Rettungstransportfahrzeuge und ca. 50 Sanitäter und Ärzte hielten sich rund um die Uhr auf dem Festivalgelände auf.

2 Löschgruppenfahrzeuge sorgten dafür, dass das Feuer bloß ein musikalisches blieb. Und den Besuchern, die meist unfreiwillig, die Strömung der Donau testeten, wurde mit Booten der Wasserrettung geholfen. Eine Kinderübernahmestelle kümmerte sich um die kleinen Ausreißer.

Das Wetter ließ die Besucher nur am ersten Tag ein bisschen im Stich. Obwohl es angenehme 19 Grad hatte, war es stark bewölkt und es gab Gewitter. Am besten erwischten es die Festivalbesucher am zweiten Tag. Mit 21 Grad, mittlerer Bewölkung und insgesamt 11 Sonnenstunden war beste Mitsinglaune gesichert. Aber auch bei den meteorologischen Bedingungen des letzten Tages konnten sich die Besucher nur bedanken. Laue 18 Grad, schwache Bewölkung und nur leichter Wind verabschiedeten die neue Rekordzahl von rund 1,5 Millionen Besucher in ein weiteres Jahr Warten auf das nächste Donauinselfest.


Von Esther Baluch, Raluca Mitoi und Angela Sirch 7B

 


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