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Memory und Schummelei (mit xturtle)

Download: das Paket memory.zip

Die Anzahl der Karten ist wählbar: NX Plätze werden waagrecht, NY senkrecht belegt. Insgesamt muss die Anzahl der Karten (Plätze) natürlich gerade sein (Kartenzahl = doppelte Bilderzahl)!

Die Bilder sind austauschbar. Du kannst eigene Gif-Bilder der Größe 120x120 Pixel in ein Unterverzeichnis legen und verwenden. Es müssen (mindestens) halb so viele wie Karten sein. Sind es mehr, sucht der Computer passend viele aus.
Die Namen müssen back.gif (bzw. back1.gif für den Cheat-Modus 1) für die Kartenrückseite lauten, sowie pic*.gif für die einzelnen Bilder.

Die Größe der Bilder ist ebenfalls wählbar. Sind alle Deine Bilder etwa 100x160 Pixel groß, so musst Du die Variablen anpassen: SIZEX,SIZEY = 100,160

Es darf geschummelt werden:

Für ein ehrliches Spiel lautet die Einstellung CHEAT = 0

CHEAT = 1
Bei dieser Einstellung arbeitest Du mit gezinkten Karten. Betrachte die beiden Kartenrückseiten back und back1:

     

back1 hat in der linken unteren Ecke einen fast unauffälligen grünen Fleck. Sobald Du eine erste Karte anclickst, erhält die andere Karte mit dem gleichen Bild die Rückseite back1. Du musst also nur noch diese Karte (den kleinen grünen Fleck) finden und sie anclicken

CHEAT = 2
Hier versucht der Computer Dir zu helfen. Du clickst die erste Karte ganz normal mit der linken Taste an. Wenn Du nun kurz einmal mit der rechten Taste clickst, ist dieser Cheat-Modus für den folgenden Zug aktiv. Clickst Du nun die zweite Karte an (Linksclick wie gewohnt), versucht der Computer, die passende zweite Karte unter Deine Clickposition zu schieben.
Das funktioniert aber 'fair': Wenn eine Karte bereits einmal offen war, wird ihre Position natürlich nicht mehr verändert. Damit bleibt ein Zwei-Personen-Spiel möglich.

Was lernen wir

Man sollte NIEMALS darauf vertrauen, dass ein Computerprogramm ehrlich spielt.

Praktische Beispiele, die ohne Schummelei des Computers für die Bereiber finanziell unattraktiv wären sind etwa Online-Glücksspiele.

Online-Poker: Hier spielen mehrere Personen online und live gegeneinander. Jeder Spieler sieht nur seine eigenen Karten, doch kennt der Spiele-Server natürlich alle! Der Betrug findet am leichtesten dadurch statt, dass eine dieser Personen (oder mehrere) in Wirklichkeit gar nicht existiert und den anderen Spielern vom Computer nur vorgetäuscht wird. Die Steuerung des Geldflusses geschieht über diese virtuellen Personen.
Will der Betreiber gewinnen, jubelt er einfach dieser 'Person' nach dem Muster CHEAT=2 gezielt Karten unter. Das hat auch noch einen zusätzlichen psychologischen Vorteil: die anderen Spieler sehen, dass man offenbar viel gewinnen kann und spielen gerne weiter.


--- © Wolfgang.Urban@schule.at ---